Februartipp:

Lassen Sie Wildwuchs zu!

➜ Graben Sie eine abgelegene Ecke im Garten um und warten Sie, was
passiert: Bald stellen sich Pionierpflanzen wie Klatschmohn oder Huflattich
ein und bilden herrliche rote oder gelbe Farbtupfer.
➜ Wo sie nicht stören, können Sie Brennnesseln gewähren lassen. An den
Blattunterseiten legen Schmetterlinge wie Tagpfauenauge und Kleiner
Fuchs ihre Eier ab. Im Frühjahr können Sie aus den jungen Trieben
leckere Suppen und Salate zubereiten.
➜ Schichten Sie totes Holz und Strauchschnitt am Gartenrand auf. In
einem solchen Totholzhaufen können sich Erdkröten und Igel verstecken,
und Vögel wie der Zaunkönig finden Nistplätze.
➜ Laub dient vielen Tierarten als Unterschlupf, Kinderstube und Winterquartier.
Sammeln Sie Laub unter der Hecke oder rechen Sie es zu einem Haufen
und legen Sie einige Zweige darauf, damit es nicht wieder fortgeweht wird.
➜ Sie bieten vielen Tieren ein Winterquartier und fördern das Bodenleben,
indem Sie erst im Frühjahr tote Pflanzenteile entfernen. Belassen
Sie alte Fruchtstände an den Stauden und lassen Sie Ihren Gartenboden
im Winter nicht nackt und schutzlos.


Nicht nur der NABU hat sich des Themas angenommen, sondern auch andere Verbände und Medien.

 

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