Märztipp:

Die richtigen Pflanzen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und sonstige Insekten wählen.

Das seit Millionen Jahren bestehende Verhältnis zwischen Insekten und ihren Wirts- oder Futterpflanzen hat sich so gut eingespielt, dass einige Arten sich auf bestimmte Pflanzen spezialisiert haben. Die Blüten vieler Pflanzen liefern wichtige Pollen und Nektar, den die Insekten für ihre Ernährung benötigen. Dabei haben sie sich im Laufe der Zeit spezialisiert. So fliegt jedes Insekt eine andere Pflanze an. Auch bei den Raupenfutterpflanzen haben Insekten sich spezialisiert. Das Tagpfauenauge legt seine Eier an die Brennnessel, von der sich auch ihre Raupen ernähren.

 

Auch heruntergefallenes Obst ist willkommene Nahrung. Für den Garten gut geeignete und attraktive Insektenpflanzen sind vor allem Obstbäume und Gehölze wie Kornelkirsche, Weißdorn und Holunder sowie Frühblüher wie die Märzenbecher, Winterlinge und Krokusse, Stauden wie die Schafgarbe, Malven, Storchschnabel, Natternkopf und Akelei. Viele Küchenkräuter sind ebenfalls interessant, sowohl für den Gärtner als auch für Insekten. Dill, Minze und Salbei beispielsweise können, zur Blüte gekommen, wichtige Insektenpflanzen sein. Heimische Rosen sind äußerst attraktiv und bieten mit ihren ungefüllten Blüten vielen Insekten Nahrung. Die Hagebutten sind wiederum wichtig für die Vögel.

 

Zusammengefasst: Wichtig sind ein breites Angebot und eine über‘s Jahr andauernde Versorgung mit heimischen blühenden Pflanzen, zum Beispiel:

 

Gehölze wie Holunder, Weißdorn, Kornelkirsche, Himbeere und Brombeere oder Salweide

 

Stauden wie Schafgarbe, Akelei, Distel, Storchschnabel, Wilde Malve, Hauhechel, Beinwell oder Königskerze

 


Schön fürs Auge, gut für Insekten:  Pflanzen für jeden Geschmack