„Pflanzt bienenfreundliche Sträucher!“

Erneut kostenloses NABU-Angebot an Grundstücks-Besitzer

 

 

 

Unter dem Motto „Lasst uns tausend Sträucher pflanzen!“ hatte die Gruppe Schiffweiler des Naturschutzbundes (NABU) Deutschland in den letzten Jahren interessierten Mitbürgern, die hier wohnen bzw. in der Gemeinde ein Grundstück besitzen, kostenlose Pflanzen angeboten. Die „magischen tausend“ wurden bereits weit übertroffen. Da die Aktion aber nach wie vor auf Interesse stößt, soll sie nunmehr unter dem Motto „Pflanzt bienenfreundliche Sträucher!“ fortgesetzt werden. Sie wird von der Gemeinde Schiffweiler finanziell unterstützt.

 

 

 

Unsere heimischen Wildsträucher bieten einen optimalen Lebensraum für viele Tiere und sind zudem anspruchsloser und widerstandsfähiger gegen witterungsbedingte Einflüsse und Schädlinge als die meisten exotischen Gewächse. Warum also nicht zu Schneeball, Hundsrose oder Holunder greifen, um die Terasse vor den neugierigen Blicken der Nachbarn zu schützen, das Kleinklima zu verbessern oder mit ein paar Büschen ein wenig Struktur in Ihren Garten zu bringen?

 

Man kann dadurch einen guten Beitrag leisten, um den Lebensraum für Bienen zu verbessern. Ohne Wild- und Honigbienen gäbe es weniger Obst, weniger Gemüse und weniger Blumen.

 

 

 

Interessenten haben die freie Auswahl zwischen Liguster, Apfel- und Hundsrose, Rotem und Schwarzem Holunder, Weißdorn sowie Gemeinem und Wolligem Schneeball, Kornelkirsche und Salweide. Bis zu zehn Pflanzen je Grundstückseigentümer können zur Verfügung gestellt werden. Bestellt werden kann bis spätestens Sonntag, 30.09.2018 beim 2. NABU-Vorsitzenden Günter Kirsch, Klosterstraße 28, unter Telefon (0 68 21) 6 74 62, werktags zwischen zehn und zwölf bzw. zwischen 16 und 18 Uhr. Er informiert die Besteller/innen danach persönlich, wann die Pflanzen abgeholt bzw geliefert werden können.

 

 

 

 

 

Unser Appell:

 

Verzichten Sie auf Cotoneaster, Feuer- und Sanddorn, japanische Krüppel-Gehölze und das übliche „Friedhofsgrün“. Denn sie sind ökologisch bedeutungslos und haben – wenn überhaupt – nur einen geringen Nutzen für unsere heimische Tierwelt. Sie sind in unserer Kultur-Landschaft nicht zu Hause und verfremden den besonderen Charakter unserer Landschaften und ihrer unverwechselbaren Eigenarten.